Hintergrund

Mehrere Patenteams vor dem Eingang der Grassimuseen
Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen, weiß ein altes afrikanisches Sprichwort.

Und so ist es: Kinder brauchen Menschen, die an sie glauben und ihnen helfen, ihre Potentiale zu entfalten. Sie brauchen Mutmacher und Vorbilder. Sie brauchen eine Umgebung, die sie annimmt und fördert. Manche Familien sind aus verschiedensten Gründen bei dieser wichtigen Aufgabe auf besonderen Beistand angewiesen. Nicht immer können Schulen und Kindereinrichtungen diese zusätzliche Unterstützung allein leisten. Die Startchancen von Kindern sind oft ungleich verteilt. Deshalb arbeitet „Die Wunderfinder“ gezielt mit vier Horten im Leipziger Osten und einem Hort in Grünau zusammen, wo besonders viele Kinder Unterstützung benötigen.

Jedes dritte Kind in Leipzig ist arm. Das sind laut aktuellem Lebenslagenreport der Stadt Leipzig 19.000 Kinder unter 15 Jahren. Die Eltern sind vor die Herausforderungen ihrer oft schwierigen Lebenslagen gestellt und so bedeutet Armut in vielen Fällen ungleiche Chancen, vor allem beim Zugang zu Bildung und Freizeitmöglichkeiten.

Nicht immer können Schulen und Kindereinrichtungen zusätzliche Unterstützung allein leisten. Der Personalschlüssel ist ohnehin schon viel zu knapp. Hier versuchen „Die Wunderfinder“ Familien und Horte zu entlasten. Durch die Patenschaften werden die Kinder im Programm Individuell ermutigt und gefördert.

Im Verlauf des Patenjahres werden Bildungsanreize und auf informelle und persönliche Weise Bildung vermittelt. Die Stadt als Lebenswelt und Lernraum, erlebt mit engagierten Leipziger/innen als Paten, öffnet den Kindern neue Horizonte und unterstützt die zukünftigen Bürger|innen auf ihrem Weg ins Leben.

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